Tag 11: “Sleep tight and take it easy”
3. September 2010Die beiden befanden sich fernab der Zivilisation und hatten auf ihrem Weg dorthin bereits Elche gesehen!
Es war nicht verwunderlich, dass diese Stille die Ruhe vor dem Sturm gewesen sein musste.
Mitten in der Nacht wurden sie von lautem, blechernen Kreischen geweckt.
Ein bärtiger Hinterwäldler im roten Baumwollholzfällerhemd schlug mit einer Axt unaufhörlich auf das für ihn wohl völlig fremdartig erscheinende Auto ein und gab dabei Laute von sich, welche nur fern als von Menschen erzeugte Silben auszumachen waren. Er muss wohl seit langer Zeit nicht mehr unter Menschen gewesen sein.
Dieser Teil der Geschichte war ausgedacht. Aber er klingt gut, oder?
Nun zurück zur Realität:
Nach einem so entspannenden Vortag, machte sich ANDI frühmorgens - um 11.30Uhr, als Benaja gerade aufwachte - auf, um die umliegende Landschaft weiter mit seiem Mountainbike zu entdecken. Ein schöner Downhill-Track war auch schon bald gefunden und ANDI hatte ne Menge Spaß.
Auf dem Rückweg machte er gleich eine Duschmöglichkeit klar.
Zurück beim Campers, pflegten die beiden das Interieur des Autos und sich selbst - sie rasierten sich.
Auf der langen Fahrt nach Stockholm hörten sich die beiden eine ansprechende Predigt an.
Erweckungen gibt es auch heute noch und beginnen immer mit Gebet!
Lasst uns danach streben und uns nicht weiter mit dem zufrieden geben, was wir bereits erreicht haben und haben.
In einem Vorort von Stockholm sitzen die beiden gerade im Camper auf dem Parkplatz eines großen Einkaufszentrums.
Das ist immer praktisch, denn es gibt gute Waschmöglichkeiten.
Hier hatten sie sich vorhin einen Film - Knight and Day - auf englisch angesehen.
Dass dies kein 24h-Parkplatz ist, fanden sie gerade heraus, als - mal wieder - ein Wachbeamter an ihre Scheibe klopfte und sie darauf hinwies.
Nach ein paar Wortwechseln wünschte er ihnen Folgendes:
“Sleep tight and take it easy”
Der Schreiber
Vers des Tages:
“Der Herr ist bei mir wie ein starker Held.”
-Jeremia 20,11